Samstag, 25. Dezember 2010

Beta-Versionen: Béarnaise und Pasta vereint



Nudeln mit Sauce, das kennt man. Aber wie ist es eigentlich, wenn man Nudeln mit Sauce als Teigbestandteil herstellen will? Nicht fragen, sondern ausprobieren, war da natürlich die Devise.

Wisst Ihr, da kocht man mit jemandem zusammen, der wirklich ein Saucenkönner ist (mmhhhh, ja, das schreibe ich nun freiwillig, ohne dabei ein Santoku oder sonstiges von Triple-M an die Seite gehalten oder Kochentzug angedroht zu bekommen) und dann fängt dieser jemand auch noch an, Nudeln zu machen, unglaublich.

Was liegt da näher, als es einfach mal mit der Herstellung einer Pastavariante zu versuchen, die eine Sauce beinhaltet. Die nächste Idee für die Laborküche war damit geboren. Die Sauce war auch schnell gefunden, natürlich musste es eine Sauce Béarnaise nach Escoffier sein.

Zuerst hatte ich vor, die einzelnen Saucenkomponenten in den Teig einzuarbeiten. Doch dann entschied ich mich doch dazu, Triple-Ms Vorschlag zu folgen und erst die Sauce als solche herzustellen. Nein, er hat das bestimmt ganz uneigennützig vorgeschlagen. Nein, er wollte bestimmt überhaupt nicht die Sauce probieren und wie immer den Rest aufheben. Ach, was Ihr immer denkt, also wirklich...

Doch nun auf zur Sauce, ich lasse einfach ein paar Bilder sprechen - und jaaaaaa, sie war lecker. Unglaublich lecker:




Nun musste sie nur noch mit dem Nudelmehl zu einem schönen Pastateig verarbeitet werden:





Der Teig hat wunderbar nach der Sauce gerochen, war nach einiger Zeit auch gut zu kneten, wird allerdings nicht so elastisch, wie es Pastateig normalerweise wird. Ich hatte ihn für eine Weile in den Kühlschrank getan, durch den relativ hohen Butteranteil wurde er dadurch allerdings zu bröckelig. Also sollte man ihn erst wieder Zimmertemperatur annehmen lassen oder gar nicht erst in die Kälte verbannen, bevor man ihn zu Nudeln weiterverarbeiten möchte.

Fertig. Darf ich vorstellen: Die Bérnaise-Nudeln.

Nun müssen sie nur noch in gesalzenem Wasser gegart werden. Das ging relativ schnell und  - weg waren sie. Im Dämpfeinsatz, der danach zum.. genau, zum Einsatz... kam, tat sich nicht allzu viel.

Doch da wir gerade sowieso am experimentieren waren und der Topf mit dem Frittierfett von Triple-Ms Miniatur-Roulade noch parat stand, wurde ein Teil der Nudeln frittiert, bis sie ebenso schnell verschwunden waren. Tja, auch soetwas kann in der Laborküche passieren, Versuch macht klug.

Unglaublich, Zaubernudeln. Und genau deswegen gibt es davon kein Foto, aber ein paar nette Wünsche, nämlich:

Frohe Weihnachten
Misstery

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